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realTech halten


08.10.1999
AC Research

Die Analysten von AC Research empfehlen die Aktien des IT-Dienstleisters realTech (WKN 700890) gegenwärtig zu halten.

Der Kursrückgang des Unternehmens in der jüngsten Vergangenheit sei auf Unsicherheiten des Neuen Marktes und daraus resultierendem Abgabedruck institutioneller Investoren zurückzuführen. Der Neue Markt hänge stark von Branchentrends ab, und der IT-Markt sei derzeit nicht so gefragt. Ganz allgemein lasse sich im übrigen ein Sättigungsprozess am Neuen Markt erkennen. Die Nichtdurchführung von Börseneinführungen u.a. im Bereich Software zeige dies. Der Markt werde zunehmend unübersichtlicher, so dass es für Investoren immer schwieriger werde, einzelne Unternehmen sorgfältig einzuschätzen.


Durch die Akquisition von LMC für ca. 3 Mio. DM, was dem Jahresumsatz von 1999 entspriche, einem Entwicklungsunternehmen für Netzwerk-Management-Software, erweitere real Tech die Expertise erheblich um den Bereich Netzwerk-Management-Lösungen, einer sehr zukunfts- und hochmargigen Geschäftseinheit. Ausser Vorteile beim Produktvertrieb ergänzt und erweitert das Produkt- und Leistungsspektrum die Umsetzung der planmässigen Wachstumsstrategie der Gesellschaft, meinen die Experten. Die Integration der LMC-Produkte in die bestehenden Produkte der realtech führe zu schnellerer und damit kosteneffizienter Softwareinstallation und der Lokalisierung von Systemfehlern.

Mit einem KGV von 39 spiegele der aktuelle Aktienkurs von 59 EUR die guten Wachstumsaussichten der Gesellschaft ausreichend wieder. Die Analysten gehen von einem Gewinn je Aktie von 0,76 EUR für das laufende Jahr und von 1,48 EUR für das Jahr 2000 aus. Die Anlageexperten rechnen mit einem Anziehen der Nachfrage nach den Software-Anwendungen für Unternehmen (ERP Software) im Jahr 2000. Dieser Nachfrageschub solle sich aus dem aufgestauten Nachfrageüberhang aufgrund der Computerumstellung (Jahr 2000 Problem) ergeben, wenn ausgebliebene Investitionen wirklich in 2000 nachgeholt würden.

Allerdings erwarte man in den Folgejahren ein Nachlassen der Wachstumsraten auf ca. 10%. Wachtumsimpulse würden zukünftig von der Beratung und den e-commerce Anwendungen kommen. Die Software-Entwicklung sei bisher auf die Reduzierung der Kosten und der Beschleunigung/Verbesserung des Betriebsablaufs ausgerichtet gewesen. In den vergangenen Wochen habe sich allerdings gezeigt, dass die Erreichung der Planzahlen für 1999 besonders im 4. Quartal für das Unternehmen schwieriger werden könne als zunächst angenommen.

Langfristig hänge die Entwicklung von real Tech davon ab, ob die grossen Kooperationspartner ihre in 1999 aufgeschobenen Softwareinvestitionen im Jahr 2000 tatsächlich tätigen würden, damit die hohen Wachstumserwartungen der Gesellschaft auch wirklich erreicht würden.




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